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01.04.2017 15:15

Neues Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)

Die wesentlichen Neuerungen sind:

Die gesetzliche Höchstüberlassungsdauer beträgt 18 Monate. Ausnahmen sind in Tarifverträgen der Einsatzbranche möglich. Der Vertrag zwischen Entleiher und Verleiher muss explizit als Überlassungsvertrag bezeichnet werden. Daneben ist die Person des Leiharbeitnehmers zu benennen. Dieser muss auch jeweils vor jeder Überlassung vom Verleiher darüber informiert werden, dass er als solcher tätig wird. Neu ist zudem, dass Leiharbeitnehmer auch während eines Arbeitskampfes (Streik) eingesetzt werden können, sofern sie keine Aufgaben der Streikenden wahrnehmen. Verstöße gegen diesen Grundsatz können mit einem Bußgeld von bis zu 500.000,00 geahndet werden.
Das Bußgeld bei Verstößen gegen die Überschreitung der Höchsteinsatzdauer, die Überlassung ohne Erlaubnis oder die fehlende Kennzeichnung beträgt bis zu 30.000,00 EUR.

Wir beraten Sie gerne.

Unsere Ansprechpartner sind Rechtsanwalt Dr. Fabian Funk, Rechtsanwalt Thomas Möller und Rechtsanwältin Anja Herrmann.

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